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Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) – Behandlung, Symthome & Ursachen.

CMD hat nicht zwingend etwas mit einer Fehlregulation des Kiefergelenks zu tun. 

Wie äußert sich CMD?
Was kann man dagegen tun?

06. Juni 2019

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Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) – Behandlung, Symthome & Ursachen

Eine Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) hat nicht zwingend etwas mit einer Fehlregulation des Kiefergelenks zu tun. Das menschliche Kauorgan ist ein hochsensibles und komplexes System. Schon kleinste Veränderungen im Körper oder der Psyche, wie zum Beispiel Stress, Zähneknirschen, Verspannungen im Nacken, Hals- oder Kopfschmerzen aber auch Tinnitus oder Schwindelattacken können Auswirkungen auf das Kiefergelenk haben.

Die Krankheitssymptome äußern sich sehr unspezifisch, was Falschdiagnosen und jahrelange Fehlbehandlungen der Patienten zur Folge hat, bevor sie uns zum ersten Mal aufsuchen.

Behandlung

  • Mit Hilfe spezieller Software und computergestützter Messgeräte wird von unseren CMD Spezialisten für jeden Patienten ein individuelles Therapiekonzept entwickelt.
  • Ziel der Therapie ist die Entlastung und Stabilisierung des Kiefergelenks. Für die Behandlung wird eine individuell adjustierte Aufbissschiene angefertigt, diese Schiene erwirkt eine Rehabilitation des gestörten Fehlbisses. Es kommt zur Entlastung des Kiefergelenkes und zur Entspannung und Umprogrammierung der Muskulatur.
  • Gleichzeitig zur Therapie mit der Aufbissschiene ist es oft vorteilhaft eine Physiotherapie der funktionsgestörten Muskeln durchzuführen. Es kann sein, dass neben der Kiefergelenksfehlstellung und Muskelverspannung auch Schädelknochen verschoben sind, hier ist eine Osteopathische Behandlung der Schädelknochen vorzunehmen um die Behandlung zu beschleunigen.
  • Bei der gesamten Therapie begleiten Sie unsere funktionsdiagnostisch ausgebildeten Zahntechniker und Physiotherapeuten mit speziellen Übungen.

Symptome einer Kiefergelenkserkrankung

  • ZÄHNE: Zähneknirschen, Zähnepressen, orale Taubheitsgefühle, empfindliches Zahnfleisch, empfindliche Zähne, Beiß- und Kauschwierigkeiten
  • KIEFERGELENKE: Knacken, Reiben oder Schmerzen in den Kiefergelenken, Schwierigkeiten beim Öffnen und Schließen des Mundes, Mundbrennen, Taubheitsgefühl in der Zunge
  • KOPF UND GESICHT: Kopfschmerzen, Migräne, Verspannungen und Schmerzen in der Gesichtsmuskulatur, Berührungsempfindlichkeit am Kopf, Tinnitus, juckende oder schmerzende Ohren, Hörminderung, Schwindelattacken, Lichtempfindlichkeit, Sehstörungen, Augenschmerzen
  • HALSBEREICH: Heisere Stimme, Sprachstörungen, Schluckschwierigkeiten, Halsschmerzen, Räuspern, Kloß im Hals, Atemgeräusche, Schnarchen
  • KÖRPER: Müdigkeit, Nackenverspannungen, Nackensteifigkeit, Schulter- und Rückenschmerzen, Taubheitsgefühle in Fingern und Armen, Hüftgelenkprobleme, Knieprobleme
  • PSYCHE: Stress, Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen, innere Unruhe

Ursachen für Kiefergelenkserkrankungen

  • SCHIEFE BISSLAGE: Wenn die Zähne nicht richtig zusammenbeißen, ergibt sich eine Fehlstellung des Kiefergelenks.
  • STRESS: Sehr häufig verursacht Stress das Aufeinanderpressen von Zähnen, was zur Belastung des Kiefergelenks führt.
  • KÖRPERFEHLHALTUNG: Vor allem durch langes Arbeiten am Computer kommt es häufig zu einer Kopf- und Nackenfehlstellung was zu einer Fehlstellung des Kiefergelenks führt.
  • SCHLEUDERTRAUMA: Unfälle mit Schleudertraume haben meist die Verschiebung von Hals- oder Brustwirbeln zur Auswirkung. Diese Verschiebung kann zu Ungleichgewichten in den Kiefergelenken führen.
  • RHEUMATISMUS: Kiefergelenke sind leider oft bei rheumatischen Erkrankungen betroffen.
Kontakt
office@zahnaesthetik-wien.at
Kohlmarkt 7/1/4/34
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